Wissenschaftler finden 2000 Jahre altes Boot und machen eine schockierende Entdeckung

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Auf dem Grund der Meere findet man oft die erstaunlichsten Dinge. Ganze Flugzeuge werden im Meer versenkt aber auch Autos und kostbare Goldmünzen findet man dort nicht selten ‚einfach‘ auf dem Meeresboden. Wissenschaftler haben gerade erst wieder ein 2000 Jahre altes Schiffswrack auf dem Boden des Ozeans entdeckt. Als sie das Boot genauer untersuchten, machten sie eine schockierende Entdeckung!



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Mittelmeer

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Die Wissenschaftler fanden das Schiff im Mittelmeer, in der Nähe eines versunkenen Hafens, der Thonis-Heracleion hieß. Die Entdeckung machte Franck Goddio und ein Team vom europäischen Institut für Archäologie. Der Hafen, der nicht weit entfernt von Alexandria liegt, galt im alten Ägypten als einer der wichtigsten Häfen. Durch Erdbeben und andere Naturkatastrophen versank Thonis-Heracleion jedoch im Meer. Seither haben Wissenschaftler immer wieder wichtige Entdeckungen in der Nähe des ehemaligen Hafens gemacht.



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Einzigartiges Schiff

Die Wissenschaftler meldeten der englischen Zeitung The Guardian, dass das Schiff in einem relativ gesehen fantastischen Zustand ist. Den Wissenschaftlern viel vor allem auf, dass das Schiff eine ganz besondere Form besitzt. Die Wissenschaftler teilten mit, dass das Schiff in einer sehr unüblichen Halbkreisform oder Mondform gebaut wurde. Auch die Art und Weise, wie dieses Schiff erbaut wurde, ist völlig anders, als man es vom alten Ägypten her kennt. Als sich die Wissenschaftler daraufhin in die Geschichtsbücher vertieften, entdeckten sie jemanden, der bereits über diese Art Schiffe geschrieben hatte!



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Herodot

Die Wissenschaftler waren über ihren Fund zuerst sehr erstaunt, doch dann erinnerten sie sich an das Werk des Griechen Herodot, der im 5. Jahrhundert lebte. Er beschrieb, dass es Schiffe mit ‚langen inneren Rippen‘ gab. Niemand wusste bisher, was er damit genau meinte, seine Beschreibung passte aber zu jenem Schiff, dass die Wissenschaftler im Mittelmeer entdeckt hatten. Früher zweifelten viele an der Vertrauenswürdigkeit von Herodots Texten, dieser Fund erhöht nun aber die Wahrscheinlichkeit, dass sein Werk durchaus die Wahrheit beschreibt! Hiermit können Historiker wieder ein Stück mehr über die alten Griechen lernen.