Taucher lösen ein 70 Jahre altes Rätsel in den Tiefen des Stillen Ozeans



Die Marshall-Inseln

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Die Marshall-Inseln sind eine Inselgruppe aus 29 einzelnen Inseln im Stillen Ozean. Die Inseln werden von einer Wunderschönen See umgeben, deren Tier und Pflanzenwelt Unterwasser mindestens genauso schön ist. Die Inseln bergen aber auch ein Geheimnis, das niemand kennt. Eine Taucherin hat dieses Geheimnis nun aber gelüftet! Willst du mehr erfahren? Dann lies weiter!



Brandi Mueller

Brandi Mueller ist Unterwasserfotografin, Bootskapitän und Tauchlehrerin. Sie ist vor allem für ihren Mut und ihre tollen Unterwasseraufnahmen bekannt. Sie ist eine der wenigen Taucher, die mutig genug war, um sich in den Stillen Ozean zu begeben. Und da sie selbst auch Bootskapitän ist, hatte sie auch genügend Gelegenheit, das Meer zu erkunden. Ihre Abenteuerlust machte sie zu einem der wenigen Menschen, der sich traute sehr viele verschiedene Meere zu erkunden. Dort entdeckte sie einige Flugzeuge, die schon seit Jahrzehnten verschwunden waren.



Schon in jungen Jahren

Brandi war schon als kleines Mädchen sehr an der Natur interessiert. Damals verwendete sie noch die Kamera ihrer Eltern, um Fotos von Tieren und Pflanzen aufzunehmen. Als sie älter wurde, begann Brandi sich auch für das Tauchen zu interessieren. Schon mit 15 Jahren erlernte sie das Tauchen. Daraufhin entschloss sie sich, ihre beiden Leidenschaften Naturfotografie und das Tauchen miteinander zu verbinden.

Bei ihren Unterwasserabenteuern entdeckte sie jedoch etwas Seltsames. Möchtest du wissen, was das war? Dann klicke zur nächsten Seite weiter!



Keine Anzeichen von Leben

Brandi entdeckte Unterwasser auch zahlreiche alte Flugzeugwracks. Das Merkwürdige an diesen Flugzeugen war jedoch, dass sie so aussahen, als hätte noch niemals jemand in ihnen gesessen. Es gab in ihnen keine sterblichen Überreste von Piloten und auch sonst gab es keine Anzeichen dafür, dass sich jemals ein Mensch in ihnen befunden hätte. Die Flugzeuge waren noch einigermaßen intakt, obwohl ihnen natürlich der Rost nach so langer Zeit Unterwasser erheblich zugesetzt hatte. Was die Anwesenheit von Menschen betraf, war an ihnen jedoch nichts zu erkennen.



Schwer erreichbar

Brandi wollte so viele Beweise wie möglich zusammentragen. Darum kehrte sie häufig zu den versunkenen Flugzeugen zurück und machte so viele Fotos wie möglich. Vielleicht hatten auch andere Taucher die Stelle bereits besucht, wie viele konnte aber niemand sagen. Vermutlich waren es aber nicht sehr viele. Die Stelle lag weit abgelegen und man musste doch recht viel Mühe auf sich nehmen, um sie zu erreichen. Darum wird es dort wohl nicht so viele Taucher wie Brandi gegeben haben.



Seltsam

Brandi machte Aufnahmen von über 100 versunkenen Flugzeugen. Und ihr viel immer wieder auf, in was für einem guten Zustand diese Flugzeuge noch waren. „Sie hätten eigentlich viel länger fliegen müssen, eine längere Lebensdauer haben müssen, sie sind aber in noch sehr gutem Zustand versunken“, sagte sie.



Insignien

Die Flugzeuge waren, wie schon gesagt, in einem noch hervorragenden Zustand. Sie waren zwar verrostet, aber das ist natürlich nach vielen Jahren Unterwasser nicht anders zu erwarten. Das war aber leider auch von großem Nachteil. Durch den ganzen Rost konnte man keine Insignien auf den Flugzeugen mehr erkennen, keine Symbole oder Hoheitszeichen. Darum konnte sie auch nicht erkennen, woher die Flugzeuge stammten. Die Flugzeuge Unterwasser faszinierten Brandi aber weiterhin! Darum entschied sie sich dafür, eine ganz besondere Exkursion mitzumachen! Lies schnell weiter!



Die Exkursion

Brandi ist eine der bekanntesten Unterwasserfotografen ihrer Generation. Ihre Leidenschaft ist das Tauchen und Unterwasserfotografieren und sie besitzt ein Kapitänsdiplom. Darum entschied sie sich zu einer Exkursion zu den Marshall-Inseln. Dort entdeckte sie etwas ganz Besonderes.



Kriegsabfall

Sie entdeckte, dass die Flugzeugen Unterwasser bei den Marshall-Inseln im Krieg verwendet worden waren. Damals war es üblich, die Flugzeuge nach dem Krieg einfach im Meer zu versenken. Das bedeutet auch, dass die Taucher, die Flugzeuge im Wasser untersuchten, ihr Leben aufs Spiel gesetzt hatten. Denn diese alten Kampfflugzeuge hatten vielleicht noch Bomben oder andere explosive Stoffe an Bord.



Meeresabfall

Nachdem sie das Meer bei den Marshall-Inseln gründlich untersucht hatten, wurde den Tauchern etwas klar. Dort lagen auch große Stücke Metall. Obwohl die meisten dieser Teile verrostet waren und von Seetang bedeckt, warfen sie dennoch Fragen auf. Darum entscheiden sich einige erfahrene Taucher zu einem Tauchgang nach unten.



‚Souvenirs‘ aus dem 2. Weltkrieg

Die Flugzeuge waren am Ende des 2. Weltkriegs im Meer versenkt worden. Die Amerikaner hatten die Überbleibsel des Krieges einfach im Meer entsorgt. Die Flugzeuge hatten die Prozedur aber weitgehend unversehrt überstanden. Heute besuchen Fotografen aus der ganzen Welt den Unterwasser-Flugzeugfriedhof, um die Flugzeuge zu fotografieren. Nach Aussage der Taucherin Brandi, war es alles andere als einfach, die Foto zu machen! Lies auf der nächsten Seite mehr!



Anstrengend

Brandi fand das Entdecken und Fotografieren der Flugzeuge eines der tollsten Dinge, die sie jemals im Leben gemacht hatte. Es war für sie eine seltsame und ganz spezielle Erfahrung. Das Ganze war für die Unterwasserfotografin aber auch äußerst anstrengend. Der Grund hierfür war vor allem, dass die Flugzeuge in recht großer Tiefe lagen. Taucher können nicht allzu lang in solcher Tiefe bleiben, darum war es eine echte Herausforderung, gute Fotos von den Flugzeugen aufzunehmen.



Erinnerung an den Krieg

Die Unterwasserflugzeuge sind eine Erinnerung an den schrecklichen Krieg, der Millionen Opfer forderte. Die Tatsache, dass diese Flugzeuge stille Zeitzeugen jener Zeit sind, ist etwas ganz Besonderes. Sie lassen die folgende Frage aufkommen: Warum wurden die Flugzeuge eigentlich im Meer versenkt? Es gab damals mindestens 150 Millionen Flugzeuge! Die waren doch auch viel Geld wert!



Absicht

Es stellte sich heraus, dass die Flugzeuge absichtlich versenkt worden waren. Die Flugzeuge waren das Eigentum unterschiedlicher Firmen der Alliierten. Die Armee entschied sich dazu, die Flugzeuge zu versenken, weil es einfach viel zu viele waren. Sie konnten es sich schlichtweg nicht leisten, so viele Flugzeuge zu lagern und zu unterhalten.



Mehr Abfall

Nach dem Krieg hatte das Militär also beschlossen, seine alten Flugzeuge im Meer zu entsorgen. Das war aber nicht alles, was das Militär auf diesem Wege loswerden wollte. Sie warfen auch Kleidung, Cola-Flaschen, Jeeps, Bulldozer, Gabelstapler und Traktoren ‚einfach‘ ins Meer. All dies wurde bei der Inselgruppe von Vanuatu im Ozean versenkt.