Frau findet etwas, während sie die Küche putzt, kurz darauf ist sie Millionärin

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Manchmal entdeckt man beim Putzen des eigenen Hauses die tollsten Dinge. Vor allem, wenn man den Speicher aufräumt, entdeckt an oft Besitztümer, die einen an früher erinnern. Vielleicht findet man wieder das alte Tagebuch, das man mit 10 Jahren geschrieben hat, alte Schulzeugnisse oder Fotos von Freunden oder Freundinnen, die man schon sehr lange nicht mehr gesehen hat. Natürlich ist es immer angenehm, wenn das Haus wieder schön aufgeräumt ist, die Erinnerungen, die man damit wieder wachruft, können einem aber auch ziemlich zusetzen. Der Einfluss, den die Aufräumaktion einer Französischen Frau auf ihre Leben hatte, kann sich sicherlich auch sehen lassen. Ihr Leben sollte nie mehr das alte sein.



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Gemälde

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Das Kunstwerk war von der Frau niemals besonders beachtet worden, sie war inzwischen in ihren 90er angekommen. Sie hatte immer angenommen, dass es sich einfach um eine alte Ikone aus Russland handeln würde. Sie wusste auch nicht mehr, woher sie es überhaupt hatte, wie es in den Besitz ihrer Familie gelangt war. Sie hätte es fast in den Abfall geworfen, aber irgendjemand hatte sie auf das Kunstwerk hingewiesen und gesagt, dass es vielleicht etwas wert sein könnte. Darum hatte sie beschlossen, das kleine Gemälde, das nur 26 cm hoch und 20 cm breit war, von einem professionellen Schätzer taxieren zu lassen. Dieser erschrak, als er sah, was die Frau im da auf den Tisch gelegt hatte und er erschrak umso mehr als er hörte, dass sie es fast wegwerfen wollte, denn es handelte sich um eine bedeutende Entdeckung!

Das Kunstwerk, das die Frau bei sich entdeckt hatte, war ein wichtiger Kunstschatz aus dem 13. Jahrhundert. Das Gemälde war vom italienischen Maler Cimabue geschaffen worden, der auch unter dem Namen Cenni di Pepo bekannt ist. Das Gemälde trägt den Namen Christus verspottet und ist eines der Gemälde eines mehrteiligen Altarbildes, das die Leiden von Jesus Christus zeigt. Auf dem Gemälde ist Jesus Christus zu sehen, der verspottet wird, kurz vor seiner Kreuzigung. Das Gemälde ist ein wichtiges Kunstwerk der Renaissance, das seit Jahrzehnten in einem Haus aus den 60er Jahren versteckt gewesen war, nördlich von Paris.

Cimabue signierte seine Gemälde niemals, darum konnte nicht ohne weiteres festgestellt werden, ob das Gemälde wirklich authentisch war. Jedoch gelang es Kunstexperten aus Paris mit Infrarottechnik festzustellen, dass das Gemälde tatsächlich aus dem 13. Jahrhundert stammte und dass es zum mehrteiligen Altarbild von Cimabue gehörte, das aus acht Gemälden bestand.



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Auktion

Der Wert des Gemäldes war schwer zu schätzen, denn von Cimabue waren nie zuvor Werke versteigert worden. Der Schätzer war aber sicher, dass der Wert beträchtlich sein würde. Er sah sich das Werk genau an und kam zu der Feststellung, dass es echt sein musste. Er schätzte seinen Wert auf 6,5 Millionen Dollar, also etwas weniger als 6 Millionen Euro. Der Wert des Gemäldes bei der Auktion war aber ein ganz anderer!

Die Frau bekam einen gehörigen Schreck, als sie erfuhr, welchen Wert das Gemälde besaß: 6,5 Millionen Dollar ist eine Menge Geld. Das Gemälde sollte aber kurz darauf bei einer Auktion versteigert werden und wer konnte sagen, ob es dann nicht doch viel weniger erbringen würde, als der Schätzer vorhergesagt hatte. Das Gegenteil war aber der Fall. Bei der Versteigerung des einmaligen Kunstwerks in Senlis versammelten sich etwa 800 Menschen. Auch dem Auktionsleiter war bewusst, welchen erheblichen Wert das Gemälde besaß. Kurz vor der Versteigerung sagte er: „Es wird wohl niemals mehr ein weiteres Werk dieses Malers angeboten werden.“ Der Preis schoss in die Höhe, alle wollten im letzten Moment das Werk doch noch für sich selbst ersteigern. Auch per Telefon trafen Gebote ein!

Am Ende erhielt ein anonymer Bieter den Zuschlag für ganze 19,5 Millionen Euro, also gut dreimal mehr als der Schätzer vorhergesagt hatte. Das Gemälde befindet sich nun in illustrer Gesellschaft mit Werken von Leonardo da Vinci, Rubens, Rembrandt und Raphael als eines der 10 teuersten Gemälde aller Zeiten. Wenn man daran denkt, dass es beinahe im Müll gelandet wäre…!