Enthüllung: Die Geschichte hinter der berühmte Flucht von Alcatraz

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Ein Brief

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Der 24. Januar 2018 schien bei der Polizei von San Francisco ein ganz normaler Arbeitstag zu werden. Dann erhielt die Polizei jedoch einen mysteriösen Brief, der die gesamte Polizei in Aufruhr versetzte. In dem Brief stand das Folgende: „Mein Name ist John Anglin. Ich bin im Juni 1962 von Alcatraz geflüchtet, zusammen mit meinem Bruder Clarence und Frank Morris.“ Von den Männern, die vor 54 Jahren entkommen waren, hatte man nie mehr etwas gehört. Doch jetzt schien einer von ihnen noch sehr lebendig zu sein!



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Glaubwürdig?

Die wundersame Flucht von Alcatraz vor mehreren Jahrzehnten war immer ein Mysterium geblieben. Aber jetzt gab es auf einmal diesen Brief. Die Frage war nun, war dieser Brief wirklich glaubwürdig? Die Polizei hatte den Brief bereits 2013 erhalten, hatte ihn aber seit Jahren geheim gehalten. Aber scheinbar enthielt er Informationen, die das FBI dazu veranlassten im Januar 2018 den Fall doch wieder zu öffnen. Was war es aber, das diesen Brief zu so etwas Besonderem machte?



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Kein Kontakt mit der Außenwelt

Alcatraz wurde 1963 geschlossen. Bis dahin war es das am strengsten bewachte Gefängnis der Welt gewesen. Nur die schlimmsten Verbrecher wurden dort weggeschlossen. Ein Kontakt mit der Außenwelt war unmöglich. Darum gelang es auch niemandem, von der Insel vor San Francisco zu entkommen. Warum war es aber John und Clarence Anglin und Frank Morris gelungen? Lies es auf der folgenden Seite!



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Fehlgeschlagene Versuche

Niemand war es bisher gelungen zu fliehen. Es hatte zwar Versuche gegeben, doch die waren alle fehlgeschlagen. 23 Häftlinge wurden dabei ertappt, 6 von ihnen bei ihrem Fluchtversuch erschossen, 2 Flüchtlinge ertranken und 2 weitere wurden als ‚vermisst‘ und ‚vermutlich ertrunken‘ gemeldet. Der Fluchtplan war sehr simpel. Seine Umsetzung dagegen so gut wie unmöglich und es wurde ein ganzes Team benötigt, um ihn zu realisieren. Es war also nicht das erste Mal, dass die Gefangenen so etwas versuchten. Dutzende Gefangene hatte bereits erfolglos ihr Heil in der Flucht gesucht, warum sollte es dann dieses Mal gelingen?



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Die Flucht

Die Gruppe, die die Flucht plante, bestand aus den Brüdern John und Clarence Anglin, Frank Lee Morris und Allen West. Die Zellen der vier Männer lagen dicht zusammen, darum konnten sie recht einfach gemeinsam einen Plan entwickeln. Die Anglins und Morris kannten sich bereits, denn sie hatten bereits in der Stadt Atlanta zusammen gesessen. Zusammen mit ihrem neuen Kumpanen West nahmen sie all ihren Mut zusammen und erörterten alle Möglichkeiten, um die unmögliche Flucht zu realisieren.



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Frank Lee Morris

Der Kopf hinter der ganzen Aktion war Frank Lee Morris. Er war ein schlauer und sehr intelligenter Krimineller, der später auch für seinen Plan für die einzige erfolgreiche Flucht von Alcatraz berühmt wurde. Schon in seiner Jugend wurde schnell klar, dass Morris kein lieber Junge sehr. Im Alter von 11 Jahren wechselte er von einer Pflegefamilie zur anderen und lernte dabei sehr früh selbstständig zu sein. Mit nur 13 Jahren wurde er für seine erste Straftat verurteilt. Er hatte auch schon öfters im Gefängnis gesessen! Lies auf der nächsten Seite weiter!



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Alcatraz des Südens

Morris saß ganz sicher nicht zum ersten Mal hinter Gittern. Er hatte bereits in mehreren Bundesstaaten im Knast gesessen und landete irgendwann in einem Gefängnis in Louisiana, das auch als das ‚Alcatraz des Südens‘ bekannt war. Morris musste 10 Jahre absitzen, weil er eine Bank überfallen hatte. Aber schon damals war er ein Genie, wenn es ums Ausbrechen ging, denn auch in Louisiana gelang es ihm zu flüchten. Ein Jahr später wurde er wieder gefasst, wiederum, weil er einen Bankraub verübte. Dieses Mal wurde er jedoch ins ‚echte‘ Alcatraz geschickt.



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Nicht allein

Wenn es also jemandem gelingen würde, von Alcatraz zu entkommen, dann war es Morris. Allein würde es ihm aber niemals gelingen: Er musste ein Team zusammenstellen. Darum nahm er zu den Brüdern Anglin und Allen West Kontakt auf. Die Anglin-Brüder wurden im Bundesstaat Georgia geboren. Ihre Familie zog bald zur Arbeit nach Florida. Als Saisonarbeiter ging die ganze Familie mit 13 (!) Kindern nach Norden, um Kirschen zu pflücken. Bei der Flucht aus Alcatraz erwies sich dies als Gold wert!



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Schwimmen

John und Clarence waren schon als Kinder die besten Freunde und das blieben sie auch bis ins Erwachsenenalter. Als Kinder zogen sie als Saisonarbeiter in den Norden der USA, u.a. auch bis nach Michigan. In ihrer Freizeit schwammen sie oft im Lake Michigan. Auf diese Weise wurden sie zu guten Schwimmern, was ihnen bei ihrer Flucht von Alcatraz sehr helfen sollte. Als sie erwachsen waren, fingen sie an, Banken auszurauben. Im Jahr 1956 wurden sie gefasst. Das war aber erst der Anfang! Lies schnell weiter!



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Fluchtversuche

Während ihrer Zeit im Gefängnis von Atlanta unternahmen die Anglin-Brüder zahlreiche Fluchtversuche. Das war auch der Grund, warum sie nach Alcatraz geschickt wurden, wo die strengsten Sicherheitskontrollen herrschten. In Alcatraz begegneten die Brüder Frank Lee Morris, der sich zum großen Denker und Mastermind der Gruppe entwickeln sollte. Zusammen mit einem anderen Gefangenen, Allen West, fingen sie an, Pläne für ihre Flucht von ‚The Rock‘ zu schmieden. Sie fingen an, Material zu sammeln, das sie für die Flucht benötigten, und das stellte sich als einfacher als gedacht heraus! Lies schnell weiter!



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Material sammeln

Nachdem der Plan stand, musste natürlich das benötigte Material zusammengetragen werden. Das stellte sich in Alcatraz aber als recht einfach heraus, denn das Gefängnis war zugleich auch eine Fabrik, in der die Gefangenen arbeiten mussten. Das Gefängnis belieferte die amerikanische Armee, es wurden Möbel, Kleidung und Schuhe hergestellt. Sie hatten zudem den Vorteil, dass sie ’nur‘ für recht gewaltlose Taten festsaßen. Hierdurch widmeten ihnen die Gefängniswärter nicht besonders viel Aufmerksamkeit, was das Zusammentragen der notwendigen Dinge zusätzlich erleichterte.



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Puppen

Langsam aber sicher startete das Team mit der Umsetzung seines genialen Plans. Sie stellten u.a. lebensechte Puppen her, damit ihre Abwesenheit nicht so schnell entdeckt werden sollte. Sie mussten auch einen Weg finden, die Insel zu verlassen, ohne dabei von den Wachen entdeckt zu werden. Die Wachen damals waren nicht so nachsichtig wie heutige Gefängnismitarbeiter: Auf flüchtige Gefangene wurde meist direkt das Feuer eröffnet. Möchtest du wissen, wie die Puppen hergestellt wurden? Das erfährst du auf der nächsten Seite!



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Seifenwachs

Die 4 Flüchtlinge erfüllten bei dem Plan alle eine wichtige Rolle. Die Anglin-Brüder bastelten die Puppen, die die 4 Flüchtlinge in ihre Betten legten, während sie selbst entkamen. Die Köpfe stellten sie aus Seifenwachs, WC-Papier und echtem Haar her, das sie beim Friseur von Alcatraz hatten mitgehen lassen. Morris baute ein Instrument, das einem Akkordeon ähnelte, mit dem sie die Rettungswesten und ihr Boot aufblasen konnten.



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Graben

Die Puppen waren natürlich wichtig, das Team brauchte aber auch Werkzeug, um flüchten zu können. Sie besaßen Beitel und Schlüssel, mit denen sie Schrauben lösen und auch graben konnten. Diese Werkzeuge bastelten sie aus dem Material, das sie gestohlen hatten, z.B. aus Löffeln und Holz. Die 4 Gefangenen arbeiteten jeden Tag zwischen 6 Uhr und 9 Uhr abends und gruben Löcher, die groß genug waren, um hindurchzukriechen. Auf diese Weise kamen sie ihrer Flucht wieder ein Stückchen näher.



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Halb verfallen

Der Bande half der Umstand, dass das Gefängnis in sehr schlechtem Zustand war. Die Leitungen wurden mit Salzwasser betrieben, das zum Duschen und für den Abwasch verwendet wurde. Das Salzwasser ließ die Leitungen aber auch viel schneller korrodieren, wodurch das Salzwasser auch in die Mauern leckte. Der ganze Zement war erodiert und zerbröckelte leicht. Das ganze Gehacke muss doch sehr laut gewesen sein? Das müssen die Wachen doch gehört haben? Nein! Klicke schnell weiter!



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Musikalische Stunde

Das Graben der Gänge machte sicherlich etwas Lärm, darum musste das Problem irgendwie gelöst werden. Morris hatte aber auch hierfür natürlich die richtige Lösung parat. Durch eine Gefängnisreform in den 60er Jahren wurde den Gefangenen eine Musikalische Stunde gewährt. Während dieser Musikstunde spielte Morris so oft und so laut er konnte auf seinem Akkordeon. Auf diese Weise konnte er die Hackgeräusche der anderen überdecken. Die so geschaffenen Öffnungen führten in einen unbewachten Wartungsgang, durch den Rohre nach oben und unten verliefen.



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Irrgarten

Der Wartungsgang hinter den Zellen war ein wahrer Irrgarten voller Rohrleizungen und weiterer Gänge. Als die Öffnungen in den Zellen groß genug für sie waren, konnten sie von dort 3 Etagen nach oben klettern, bis auf das Dach. Um auf das Dach zu kommen, mussten sie aber einen der großen Schächte öffnen. Die meisten Schächte waren zugemauert, die Männer hatten aber Glück. Sie entdeckten einen Schacht, der nicht zugemauert war und öffneten ihn mit einem Beitel.



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Regenjacken

Im Mai 1962 hatten die Anglin-Brüder und Morris Öffnungen in die Wände ihrer Zellen gegraben. Die Öffnungen waren gerade groß genug für sie, um hindurchzukriechen. Aus Regenjacken bastelten sie ein Floß und Schwimmwesten, die sie zusammennähten und -klebten. Die Männer wollten natürlich nicht im Golf von San Francisco ertrinken. Die Bande konnte jetzt also fast Flüchten! Lies schnell auf der nächsten Seite weiter!



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Das Zeichen

Fast alles war vorbereitet. Alles, worauf die 4 Männer nun noch warten mussten, war das Zeichen von Allen West. Sobald er signalisieren würde, dass auch sein Fluchtloch groß genug war, würden sie flüchten können. Am 11 Juni 1962 gab West das Zeichen. Endlich war auch sein Loch groß genug zur Flucht. Die Mission konnte beginnen! Der Plan verlief allerdings etwas anders als gedacht! Niemand konnte vorhersehen, was sich ereignen würde! Lies schnell weiter!



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In Aktion

Das Licht wurde ausgeschaltet und Morris und seine Bande machten sich auf den Weg. Sie waren natürlich auch etwas besorgt, ob sie die aufgewühlte See im Golf von San Francisco überleben würden. Zeit für Zweifel gab es aber keine. Die Vorstellung, endlich wieder frei zu sein, war viel stärker als ihre Angst. Als das Licht verlosch, kam die Bande also in Aktion.



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Fehleinschätzung

Die Brüder Anglin und auch Morris kamen recht einfach aus ihren Zellen, nur West hatte es schwerer. Er hatte die Größe seines Lochs falsch eingeschätzt und passte nun doch nicht durch die Öffnung. Das Loch kurzfristig noch zu vergrößern, war sehr schwierig. Morris versuchte West zu helfen, der Zement erwies sich aber als zu stark. Um halb 10 abends bat Morris West um ein Glas Wasser. Der Rest beschloss dann, West zurückzulassen.



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Zurückgelassen

Für Morris und die Anglins war es sicher nicht leicht, ihren Zellenbruder zurückzulassen. Vor allem nach all den Monaten der gemeinsamen Vorbereitungen hatte sie sicher eine enge Freundschaft entwickelt. Sie hatten aber keine Wahl. Das Loch kurzfristig zu vergrößern, hätte zu viel Lärm verursacht und die Wachen auf den Plan gerufen. Die anderen 3 Männer kletterten darum allein zwischen den Rohrleitungen im Wartungsschacht 9 Meter nach oben.



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Abstieg

Morris und die Anglins erreichten das Dach des Gefängnisses recht problemlos. Dann begannen sie mit dem Abstieg. Die drei kletterten an den Leitungen an der Seite des Gebäudes 15 Meter nach unten. Sie kamen in der Nähe der Duschen unten an und schlichen sich leise an den Wachen vorbei. Die Bande blieb unentdeckt und erreichte schließlich das Ufer, wo sie ihr Boot und die Schwimmwesten aufblasen mussten.



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Sirenen

Danach hatte niemand mehr etwas von Morris und John und Clarence Anglin gehört. Etwa gegen halb 12 nachts verließen sie Alcatraz auf ihrem selbstgebauten Floß und verschwanden für immer. Am nächsten Morgen weckten heulende Sirenen die anderen Gefangenen von Alcatraz. Die Gefangenen waren ebenso überrascht, denn auch sie hielten eine Flucht von Alcatraz für ausgeschlossen. Den drei Männern war sie aber gelungen!



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Schwimmen?

Allen West war natürlich zurückgeblieben, aber aufgeben kam für ihn nicht in Frage. Er arbeitete Weiter, um das Loch in seiner Zelle zu vergrößern, was ihm schließlich auch gelang. Er folgte den anderen, doch sie waren bereits längst verschwunden. Jetzt hatte er noch zwei Möglichkeiten: Er konnte in seine Zelle zurückkehren und seine Strafe absitzen oder er konnte versuchen zu schwimmen. Das Festland schwimmend zu erreichen war aber lebensgefährlich und würde vermutlich seinen Tod bedeuten.



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Verrat?

Allen West kam zur Einsicht, dass er keine andere Wahl hatte als in seine Zelle zurückzukehren. Dort wartete er, bis es Morgen wurde und die Wachen entdeckten, dass seine drei Kumpel entkommen waren. Der Morgen brach an und der Alarm heulte los. Das gesamte Gefängnis wurde auf den Kopf gestellt. West entschloss sich, die Wahrheit zu sagen und erzählte die ganze Geschichte. Er sagte, dass die anderen Drei in Richtung Angel Island gehen wollten, wo sie ein Auto und Kleidung stehlen wollten und dann getrennt weiterflüchten wollten. War es wirklich die Wahrheit, die er erzählte? Wie werden es wohl niemals erfahren! 



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Wanted

Die Geschichte, die West erzählte, stimmte nicht ganz. Im ganzen Gebiet, das West genannt hatte, war in den letzten 12 Tagen nach der Flucht kein Auto gestohlen worden. Vermutlich hatten sich die Flüchtlinge also in eine andere Richtung gewendet oder sie waren auf der Flucht umgekommen. Zudem sagte West den Beamten, dass die ganze Flucht sein Plan gewesen wäre und dass er das Mastermind hinter dem ganzen genialen Plan gewesen sei. Diese Rolle wurde aber eher Morris zugetraut. Das FBI wurde informiert und es begann eine offizielle Untersuchung nach dem Verbleib der drei Männer.



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Suche

Die Behörden versuchten die Leichen der Anglins und Morris zu finden, die Suche blieb aber erfolglos. Am Tag nach der Flucht wurden aber mehrere persönliche Gegenstände entdeckt, die auf dem Wasser trieben. Das Schwimmen wäre unmöglich gewesen, denn die Wassertemperatur betrug in der Fluchtnacht nur 10 bis 12 Grad. Nach Aussage von Experten, würde man in Wasser mit so niedriger Temperatur höchstens 20 Minuten durchhalten können, bevor es zu Ausfallerscheinungen im Körper kam. Im Gefängnis wurde zudem das Wasser künstlich warm gehalten, damit sich die Häftlinge nicht an kaltes Wasser gewöhnen konnten.



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Case closed

Einen Monat nach der Flucht, meldete ein norwegisches Frachtschiff, dass es eine Leiche im Wasser vor San Francisco entdeckt hätte. Die Leiche soll Kleidung getragen haben, die der der Gefangenen von Alcatraz glich. Die Leiche wurde jedoch nie geborgen, darum beschloss das FBI am 31. Dezember 1979, also erst ganze 17 Jahre nach der Flucht, die Untersuchungen einzustellen. Die Schlussfolgerung lautete damals, dass die Gefangenen vermutlich auf der Flucht ertrunken waren. In den darauf folgenden Jahren tauchten aber immer mehr Berichte auf, die dieser Schlussfolgerung widersprachen!



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Beweis

In den folgenden Jahren tauchten immer mehr Beweise dafür auf, dass die drei Männer nicht ertrunken waren. Z.B. tauchte im Jahr 1975 ein Foto auf, das in Brasilien aufgenommen worden war, auf dem John und Clarence Anglin identifiziert wurden. Forensische Experten stuften die Wahrscheinlichkeit als ’sehr hoch‘ ein, dass die beiden Männer auf dem Foto tatsächlich John und Clarence Anglin waren. In einer Dokumentation aus dem Jahr 2015 enthüllte zudem der History Channel, dass die Familie der beiden handgeschriebene Karten zu Weihnachten erhalten hatte. Die Handschrift auf den Karten wurde als die der Brüder Anglin identifiziert. Nur das Zustelldatum der Karten konnte nicht bestätigt werden.



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Kontakt mit John und Clarence

Es tauchte auch noch ein weiteres Beweisstück auf, dass zu bestätigen schien, dass die Flucht erfolgreich verlaufen war. Einer der Brüder von John und Clarence, Robert, bekannte auf seinem Sterbebett, dass er mit seinen Brüdern Kontakt hatte. Diesen Kontakt hatte er zwischen 1963 und 1967 unterhalten, anschließend hatten sie den Kontakt langsam verloren. Auch die anderen Mitglieder der Anglin-Familie hätten gerne mit John und Clarence Kontakt gehabt, was ihnen aber verwehrt wurde. Die Untersuchungen der internationalen Polizeibehörden war damals noch in vollem Gange gewesen. Hätte man damals die beiden Brüder wieder gefasst, wüssten wir heute natürlich mehr, aber dann wären sie eben auch wieder ins Gefängnis gewandert.



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Schockierender Brief

Der schockierende Brief aus dem Jahr 2013, der von John Anglin stammen sollte, bestätigte die zahlreichen Gerüchte. Er schrieb darin, dass alle die Überfahrt zum Festland überlebt hätten: „Ja, wir haben es in jener Nacht alle geschafft, wenn auch nur mit knapper Not!… Ich bin jetzt 83 Jahre alt und meine Gesundheit verschlechtert sich. Ich habe Krebs.“ Im weiteren Verlauf des Briefes enthüllt der Schreiber, der sich selbst als John Anglin ausgibt, wo er all die Zeit gewesen ist, nachdem er von Alcatraz entkommen war. „Das ist die reine Wahrheit. Ich habe sieben Jahre in Minot, North Dakota, gewohnt und ein Jahr lang in Fargo, bis 2003.“ Zudem erzählte er, dass er die meisten Jahre nach seiner Flucht im amerikanischen Seattle gelebt hätte. Das nächste Stückchen Information aus dem Brief schlug wie eine Bombe ein!



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In Kalifornien

Der Brief enthielt also eine ganze Menge schockierender Informationen, das Ende des Briefes war jedoch am erstaunlichsten. Der Brief endete mit den einfachen Worten: „Ich wohne jetzt in Kalifornien.“ Wohnte der Kriminelle, der eine der gewagtesten Fluchten der Geschichte vollbracht hatte, etwa ganz in der Nähe des Gefängnisses, aus dem er einst entkommen war? Seine Gesundheit war nicht mehr gut, er benötigte also Hilfe, auch wenn dies für ihn bedeuten würde, wieder ins Gefängnis zurückzumüssen.



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Abmachung

Im Brief war ein Angebot für eine Abmachung formuliert: „Wenn Sie im Fernsehen ankündigen und versprechen, dass ich nicht mehr als ein Jahr Gefängnis bekommen werde und medizinische Versorgung erhalte, werde ich mitteilen, wo genau ich gerade bin. Das ist kein Witz…“ Bevor die Behörden auf das Angebot eingehen wollten, musste der Brief zuerst genauer untersucht werden. Alle Details des Briefs mussten genauestens untersucht werden und eine sorgfältige Analyse sollte ergeben, welche möglichen Informationen vielleicht noch in ihm enthalten waren.



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Klarheit?

Das FBI nahm den Brief mit und untersuchte ihn sorgfältig auf DANN-Spuren auf dem Papier und auf Fingerabdrücke. Zudem untersuchten Experten die Handschrift und verglichen sie mit Material der drei Männer während deren Periode im Gefängnis. Die Ergebnisse fielen nicht sehr eindeutig aus. Der ortsansässige Fernsehsender von CBS in San Francisco, KPIX, nannte die Ergebnisse des FBI ‚doppeldeutig‘. Einer der Sicherheitsexperten des Fernsehsenders berichtete, dass die Reaktion des FBIs zur Echtheit des Briefes „sowohl ja als auch nein bedeutete. Es gäbe also nach wie vor keine Klarheit.“



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Kein Frieden bis zum 99

Der U.S. Marshal Service hatte in der Vergangenheit mitgeteilt, dass es ‚möglich‘ sei, dass die drei Männer ihre Flucht überlebt hatten. Dennoch hatte der Service seine Zweifel, was den Brief betraf. Nach der Veröffentlichung des Briefes im Jahr 2018, sagte einer der Marshals der Washington Post, dass sie nicht an die Echtheit des Briefes glaubten. Im gleichen Artikel wurde ebenfalls mitgeteilt, dass der Marshal Service seine Ermittlungen fortsetzen würde, ‚bis bewiesen wäre, ob die Männer tot wären oder 99 Jahre alt sein müssten.‘ Das FBI hatte seine Schlüsse bereits 1979 gezogen: Es hatte die Untersuchungen abgeschlossen mit der Mitteilung, dass ‚in 17 Jahren der Untersuchung kein glaubwürdiger Beweis erbracht werden konnte, dass die Männer noch am Leben waren, egal ob in den USA oder sonst wo.‘ Die Einzigen, die also nach wie vor mit Nachforschungen beschäftigt waren, waren die US Mashals! Sollte es ihnen doch noch gelingen, einen Durchbruch bei den Ermittlungen zu erzielen? Das erfährst du auf der nächsten Seite!



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Die Antwort des Marshals

Der Brief wurde erst veröffentlicht, nachdem KPIX eine Kopie des Briefes enthüllte. Die Quelle wurde dabei nicht bekanntgegeben. Als Reaktion hierauf, gaben die US Marshals eine Erklärung ab. Sie schrieben unter anderem: „Es gibt keinen Grund zu der Annahme, dass sie nach ihrer Flucht auf einmal zu braven Bürgern geworden sind.“ Die US Marshals waren die Einzigen, die den Fall noch nicht abgeschlossen hatten und ihn immer noch bearbeiteten, darum war ihr Kommentar sicherlich berechtigt.



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Wasserströmung

Im Jahr 2014 errechnete ein Team aus Wissenschaftlern mit Hilfe eines Computermodells, dass die 3 Männer, wenn sie gegen Mitternacht aufgebrochen waren, die Wasserströmungen auf ihrer Seite gehabt hätten und die Flucht damit vermutlich überlebt hätten. Was war aber wirklich geschehen? „Es gibt nach wie vor einen wirksamen Haftbefehl und der Marshal Service wird nicht aufhören, nach den Männern zu suchen“, erzählte Deputy US Marshal Michael Dyke im Jahr 2009 dem NPR.



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Der letzte Wachmann von Alcatraz

Der letzte Wachmann, der Alcatraz verließ, war Jim Albright. Im März 2018 gab er dem lokalen ABC-Sender ABC 7 ein Interview, weil das Gefängnis 55 Jahre zuvor seine Türen geschlossen hatte. Er war auch während der Flucht in Alcatraz anwesend und darum wurde ihm auch die Frage gestellt, was er dachte, was aus den Männern geworden sei. „Das liegt daran, ob Sie diese Frage mir stellen oder deren Müttern. Ich denke, dass sie wohl ertrunken sind“, antwortete er. Er denkt, dass der Verfasser des Briefes, der behauptet John Anglin zu sein, einfach nur jemand ist, der versucht, eine kostenlose Krebsbehandlung zu bekommen aber sicher nicht der geflüchtete Kriminelle ist.



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Die Gefangenen heute

Bis zum heutigen Tag ist nicht sicher, ob die Gefangenen Frank Lee Morris, John Anglin und Clarence Anglin ihre Flucht von Alcatraz überlebt haben. Wir wissen auch nicht, ob die Polizei jemals versucht hat, mit dem Absender des Briefes aus dem Jahr 2013 Kontakt aufzunehmen. Wenn sie noch am Leben sind, dann wäre John Anglin heute 86 Jahre alt, Clarence Anglin 87 Jahre und Frank Morris wäre 90 Jahre alt. Selbst in diesem hohen Alter würden ihnen immer noch mindestens 10 Jahre Strafe drohen, die sie für ihre Taten absitzen müssten.