8 Möglichkeiten, um unangenehme Gerüche in der Küche loszuwerden

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In der Küche kann es leicht unangenehm riechen, vor allem wenn es im Sommer draußen sehr warm wird. Dann verbreiten sich schnell die schlimmsten Gerüche in der Küche, bevor man es sich versieht. Man denkt zwar, man würde doch alles richtig machen; man putzt regelmäßig, spült immer das Geschirr und wirft alles weg, was nicht mehr gut ist. Trotzdem kann es in der Küche unangenehm riechen. Woher kommt dann der Gestank und noch wichtiger, was kann man dagegen unternehmen?

Zum Glück kann man mit einigen kleinen Tricks die unangenehmen Gerüche ganz schnell vertreiben, ohne gleich irgendeine teure Reinigungsfirma oder dergleichen engagieren zu müssen. In diesem Artikel werden wir die 8 häufigsten Ursachen für unangenehme Gerüche in der Küche besprechen und wie man diese am besten bekämpfen kann.



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1. Zitronen

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Zitronen können beim Kochen sehr vielseitig verwendet werden. Sie können den Gerichten ein bisschen Säure verleihen und sie auf diese Art etwas spritziger und weniger langweilig machen. Man kann mit ihnen aber auch Obst viel länger schön erhalten: Wenn man z.B. Zitrone über Apfelschnitze tröpfelt, werden die Apfelschnitze nicht braun werden, wenn sie eine Weile stehen. Man kann Zitronen aber auch sehr gut dafür verwenden, unangenehme Gerüche zu bekämpfen. Wenn man eine Zitrone in Stücke schneidet und damit den Mülleimer einreibt, wird der Zitronensaft unangenehme Gerüche aus dem Mülleimer vertreiben. Die Schale lässt sich zudem sehr gut zum Putzen verwenden. Wenn man die Schalen mit Essig zusammen einfriert, hat man immer Putzstückchen im Haus, Darum sollte man seine verwendeten Zitronenstücke niemals einfach wegwerfen, denn sie können noch sehr nützlich sein!



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2. Ersetze deinen alten Schwamm oder das alte Küchentuch

Da man mit dem Schwamm oder dem Küchentuch Dinge sauber macht, vergisst man dabei leicht, dass genau diese beiden Küchenhelfer oft selbst die Quelle für Bakterien und Gerüche sein können. Das ist auch nur logisch: Wenn man mit dem Schwamm oder Küchentuch sein Geschirr oder die Anrichte säubert, wo bleibt dann der ganze Schmutz? Eben, er bleibt im Schwamm bzw. Küchentuch hängen, und nicht selten werden Schwamm und Küchentuch über lange Zeiträume verwendet… Pfui! Diese Schwämme und Tücher werden zum Nährboden vieler Gerüche verbreitender Bakterien und Mikroorganismen. Darum ist es klug, seinen Schwamm oder das Küchentuch regelmäßig zu ersetzen oder zu waschen; wenigstens einmal pro Woche. Man kann die alten Schwämme oder Tücher wegwerfen, aber es genügt auch, diese bei mindestens 60 Grad zu waschen, dann kann man sie gefahrlos wiederverwenden. Auf diese Weise tut man etwas für die Umwelt und schon zudem den Geldbeutel!



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3. Räume versteckte Essensreste auf

Vermutlich spülst du dein Geschirr immer gründlich und räumst auch die Reste deiner Mahlzeiten immer gut auf oder wirfst sie weg. Das bedeutet aber nicht automatisch, dass es in deiner Küche keine Essensreste mehr geben würde. Oft gibt es noch irgendwo verborgene Essensreste, die man nicht so einfach entdeckt und die darum mit der Zeit anfangen können zu riechen. Man denke nur an Essensreste, die im Geschirrspüler oder der Spüle zurückbleiben oder auch verschüttete Abfälle auf dem Boden des Mülleimers. Man sollte regelmäßig überprüfen, ob irgendwo entsprechende Rückstände vorhanden sind und sie ggf. so schnell wie möglich entfernen. Das wird gegen die unangenehmen Gerüche helfen und auch Ungeziefer fernhalten.



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4. Soda im Kühlschrank

Auch der Kühlschrank kann eine Quelle für unangenehme Gerüche sein. Weil man dort so viele Nahrungsmittel aufbewahrt, kann der Kühlschrank zum Bakterienmagnet werden und anfangen entsprechend zu stinken. Zum Glück gibt es aber eine ganz simple Möglichkeit, Gerüche aus dem Kühlschrank zu vertreiben. Oft hilft es, im Kühlschrank ganz einfach eine Schale mit Soda aufzustellen. Wenn man einmal in drei Monaten eine frische Schale mit Soda aufstellt, wird es im Kühlschrank immer frisch riechen. Dieses Mittel ist umso wirkungsvoller, je größer die Oberfläche ist, darum lieber eine flache breite Schale oder einen Teller aufstellen als eine tiefe hohe Schale.



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5. Sorge für gute Belüftung

Zu kochen, ohne Gerüche zu produzieren, ist so gut wie unmöglich. Am Anfang ist das meist auch gar nicht schlimm. Den Leuten gefällt es meistens sogar, wenn der Duft frisch zubereiteten Essens durchs Haus weht, egal ob ein herrliches indisches Curry oder original italienische Pasta. Dieses Vergnügen schlägt aber schnell ins Gegenteil um, wenn der Geruch mehrere Tage im Haus hängen bleibt. Darum sollte man in der Küche für gute Belüftung sorgen. Auch bei Nahrungsmittel, die weniger angenehm riechen wie z.B. Fisch oder Knoblauch ist es anzuraten, die Küche immer gut durchzulüften. Das erreicht man auf unterschiedliche Art und Weise. Man kann einfach ein Fenster beim Kochen öffnen oder auch direkt nach dem Kochen. Die Dunstabzugshaube kann ebenfalls einen guten Beitrag zum Entfernen schlechter Gerüche liefern. Man sollte den Dunstabzug aber nicht sofort nach dem Kochen abschalten, sondern noch eine Weile weiterlaufen lassen.



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6. Warte nicht zu lange mit dem Erneuern des Abfallsackes

Verfaulende Nahrungsmittel riechen nie besonders gut, bestimmte Produkte riechen aber ganz besonders unangenehm, wenn sie zu lange im Mülleimer liegen bleiben; dazu gehören Fleischreste oder Reste von Meeresfrüchten. Diese Abfälle sollte man nicht zu lange im Haus belassen, auch dann nicht, wenn sie schon im Mülleimer liegen. Man kann natürlich auch eine Reinigungsfirma engagieren, Vorsorge ist aber immer besser als Nachsorge, darum sollte man nach dem Kochen von Fleisch oder Fisch den Müllbeutel am besten direkt ersetzen, wenn man die Abfälle hineingegeben hat.



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7. Verwende Spritzschutz

Wenn man sehr fettige Nahrung zubereitet wie z.B. Speck oder Hackfleisch, werden diese Speisen vermutlich zuerst sehr angenehm in der Küche riechen. Später wird sich der gute Geruch aber verändern; der Raum wird dann muffig und übel riechen. Der Grund hierfür sind die Fettspritzer, die aus der Pfanne in der ganzen Umgebung des Herds landen. Das lässt sich aber sehr einfach mit Hilfe eines Spritzschutzes vermeiden. Ein simpler Pfannendeckel verhindert das Herausspritzen von Fett aus der Pfanne und somit auch die Gerüche, die die Spritzer ansonsten verursachen. Ein schöner Nebeneffekt des Ganzen ist auch, dass sich anschließend die Anrichte viel leichter saubermachen lässt. Eine Win-Win Situation also!



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8. Den Klempner rufen

Wenn du bereits alle bisherigen Tipps versucht hast, deine Küche aber immer noch schlecht riecht, wird es vermutlich Zeit, sich professionelle Hilfe zu suchen. Denn dann ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass der Gestank irgendwo her kommt, wo man selbst nicht dran kommt wie z.B. aus einem (halb) verstopften Abfluss. Dann sollte man den Klempner anrufen. Er wird überprüfen, wo das Problem steckt und es beseitigen. Dann muss man sich auch nicht mehr dauernd die Nase zuhalten, wenn man sich sein Essen kocht.