7 der schlechtesten Nahrungsmittel, wenn man an Arthritis leidet

arthritis, rheumatoide arthritis, arthritis diet, arthritis nutrition,

Wenn man an Arthritis leidet, weiß man, dass die Vermeidung von Entzündungen das Allerwichtigste ist. Chronische Entzündungen sind das typische Symptom der Arthritis und können zu sehr starken Schmerzen führen. Es gibt natürlich zahlreiche Möglichkeiten, mit denen man Entzündungen vermindern kann. Man kann bestimmte Übungen machen und es gibt auch Medikamente sowie Ärzte, die einem helfen können, wusstest du aber, dass auch die Ernährung eine entscheidende Rolle spielen kann?



arthritis, rheumatoide arthritis, arthritis diet, arthritis nutrition,

1. Tabak

Advertisement

Wir spielen hier natürlich ein bisschen falsch, den Tabak ist nicht wirklich ein Nahrungsmittel, trotzdem kann er zu erheblichen körperlichen Schäden führen, darum möchten wir ihn auch in dieser Liste aufführen. Obwohl uns bewusst ist, wie schwer es ist, mit dem Rauchen aufzuhören, sollte man es dennoch unbedingt aufgeben, wenn man süchtig danach ist. Raucher haben ein erhöhtes Risiko, schwere rheumatische Arthritis zu entwickeln. Der Tabak verschlechtert die Wirkung der Medikamente, die wahrscheinlich immer noch die beste Behandlung gegen die auftretenden Schmerzen bei Arthritis sind. Zudem schädigt der Tabak auch die Gelenke, das Bindegewebe und die Knochen. Je schneller man mit dem Rauchen aufhört, desto schneller wird die Heilung einsetzen.



arthritis, rheumatoide arthritis, arthritis diet, arthritis nutrition,

2. Zugefügter Zucker

Zucker macht genau wie Tabak stark abhängig, obwohl diese Sucht noch viel häufiger ist. Zucker ist in sehr vielen Nahrungsmitteln vorhanden, was für Menschen mit Arthritis ein sehr großes Problem darstellt. Zucker steht in direktem Zusammenhang mit Entzündungen, denn der Körper setzt sogenannte advanced glycation Endprodukte frei, wenn der Zucker mit Eiweiß und Fett im Körper in Kontakt kommt. Diese beschleunigen die Alterung und können zu schmerzhaften Entzündungen führen, die die Symptome von Arthritis verschlimmern.



arthritis, rheumatoide arthritis, arthritis diet, arthritis nutrition,

3. Raffinierte Kohlenhydrate

Raffinierte Kohlenhydrate sind ebenfalls etwas, das sich nur sehr schwer vermeiden lässt. Da Weißmehl fast überall in irgendeiner Form in den Lebensmitteln steckt, erscheint die Vermeidung eine Mission Impossible. Trotzdem sollte man auch hier versuchen, diese raffinierten Kohlenhydrate so weit wie möglich zu vermeiden. Weißmehl und andere verarbeitete Getreideprodukte erhöhen die Zytogene im Blut, vor allem die Zytogene, die Entzündungen verursachen können. Und das kann bei Menschen mit Arthritis zu enormen Schmerzen führen. Natürlich wissen wir alle, dass Backwaren einfach herrlich schmecken, leider sind sie aber nicht so gesund für uns. Weißmehl hat bei weitem nicht den Nährwert des ursprünglichen Getreides, darum sollte man sich lieber für Vollkornprodukte entscheiden wie z.B. Vollkornbrot, Naturreis und Vollkornpasta. Man sollte auch dann die Portionen klein halten und immer in Maßen essen.



arthritis, rheumatoide arthritis, arthritis diet, arthritis nutrition,

4. Kaffee

Viele Menschen kommen morgens ohne eine Tasse Kaffee nicht wirklich in Gang. Kaffee zu trinken ist auch keine schlechte Angewohnheit, denn das Kaffeetrinken hat auch viele gesundheitliche Vorteile, z.B. das Vermindern des Risikos für Alzheimer und unterschiedliche Krebsformen. Lieder erhöht Kaffee aber die Wahrscheinlichkeit für rheumatische Arthritis. Untersuchungen haben ergeben, dass im Kaffee Substanzen stecken, die dazu führen, dass der Körper den Antistoff Rheumafaktor produziert, der seinerseits dann zu rheumatischer Arthritis führt. Dieser negative Effekt tritt leider auch bei koffeinfreiem Kaffee auf. Wenn man keine Probleme mit Arthritis hat, kann man Kaffee getrost trinken. Gehört man jedoch zur Arthritis-Risikogruppe, sollte man lieber auf Tee oder etwas anderes umsteigen und keinen Kaffee trinken.



arthritis, rheumatoide arthritis, arthritis diet, arthritis nutrition,

5. Milchprodukte

Milchprodukte sind an sich meistens recht gesund, denn sie enthalten viel Eiweiß. Leidet man allerdings an Arthritis, ist es klüger Milchprodukte lieber liegen zu lassen. Milchprodukte enthalten eine Eiweißsorte, die das Gewebe um die Gelenke reizen kann. Zum Glück reagieren aber nicht alle Menschen auf dieser Weise auf Milchprodukte, darum sollte man überprüfen, ob man selbst, als Arthritispatient, entsprechend auf Milchprodukte reagiert oder ob man sie problemlos verträgt. Als Alternative zu Milchprodukten kann man auch Linsen, Bohnen, Nüsse und Tofu essen, um an seine tägliche Ration Eiweiß zu kommen.



arthritis, rheumatoide arthritis, arthritis diet, arthritis nutrition,

6. Salz

Die meisten Menschen essen viel zu viel Salz. Die Ärzte warnen schon immer davor, ihre Warnungen werden aber meistens einfach ignoriert. Das kann allerdings zu entsprechenden Problemen führen wie z.B. Wassereinlagerungen, Müdigkeit und hohen Blutdruck, was wiederum andere Beschwerden nach sich zieht wie Schlaganfälle, Aneurysma und Demenz. Patienten mit Arthritis, die Corticosteroide einnehmen, werden feststellen, dass sie durch diese Medikamente bereits mehr Natrium binden. Darum sollten diese Personen ihre Salzaufnahme einschränken: Der Effekt des Salzes wird durch Arthritismedikamente verstärkt.



arthritis, rheumatoide arthritis, arthritis diet, arthritis nutrition,

7. Gesättigte Fettsäuren

Gesättigte Fettsäuren stecken heutzutage in sehr vielen Lebensmitteln. Fettes Rindfleisch, Lammsfleischs, Schweinefleisch, Geflügel mit Haut, Sahne und Schmalz, Butter und auch Käse enthalten alle viele gesättigte Fettsäuren. Sie zu vermeiden erscheint also recht schwierig, trotzdem sollte man versuchen, den Konsum zu vermindern, soweit wie möglich eben. Gesättigte Fettsäuren werden mit zahlreichen Beschwerden in Verbindung gebracht. Sie erhöhen das Risiko für Herzbeschwerden und Schlaganfälle. Und da Personen, die an Arthritis leiden, bereits ein erhöhtes Risiko für Herzbeschwerden besitzen, sollte man als Patient versuchen, gesättigten Fettsäuren so weit wie möglich aus dem Wege zu gehen. Man sollte das Ganze auch einmal positiv sehen: Wenn man Produkte weglässt, die viele gesättigte Fettsäuren enthalten, wird man automatisch auch viele Milchprodukte vermeiden, die, wie wir bereits erfahren haben, die Arthritisschmerzen verschlimmern können. So schlägt man also zwei Fliegen mit einer Klappe.